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Karriereweg Ökotrophologie

Allgemeines zu Ökotrophologie und zum Studiengang

Der Begriff Ökotrophologie bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit ökonomischen, technischen, kulturellen, sozialen und physiologischen Aspekten der Ernährung und Versorgung von Menschen in Haushalten und öffentlichen sowie erwerbswirtschaftlichen Dienstleistungseinrichtungen befasst. Im Ökotrophologie-Studium werden hauptsächlich ökonomische, soziologische, medizinische als auch naturwissenschaftliche Themen behandelt. So facettenreich wie das Studium ist, so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten nach dem Abschluss. Größtenteils sind Ernährungswissenschaftler in der Lebensmittelwirtschaft tätig.

Zugangsvoraussetzungen

Für den Bachelorstudiengang Ökotrophologie wird an Fachhochschulen die Fachhochschulreife und an Universitäten die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt. Zum Teil wählen die Hochschulen ihre Kandidaten auch nach eigenen Zugangsvoraussetzungen, wie Wartezeit, Pflichtpraktikum, Schulnoten oder einer Hochschulzugangsprüfung, aus. Vorwiegend sind Praktika vorgeschrieben.

Die meisten Masterstudiengänge sind zulassungsbeschränkt. Die Voraussetzung hierfür ist ein Bachelor-Abschluss, Diplom oder Magister. Neben dem Bachelor-Abschluss in Ernährungswissenschaften und Ökotrophologie werden zum Teil auch verwandte Studiengänge zugelassen. An diversen Hochschulen gelten bestimmte Abschlussnoten ebenfalls als Voraussetzung für das Studium.

Wege ohne Abitur und Fachhochschulreife

Wer keine allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife besitzt, kann mit Hilfe einer erfolgreich abgeschlossenen beruflichen Aufstiegsfortbildung zum Teil trotzdem studieren. Detailliertere Informationen gibt es auf der Seite der IHK. Einige Hochschulen bieten Zulassungsprüfungen für beruflich Qualifizierte an.

Quelle: http://www.studieren-ohne-abitur.de/web/
Stand: Oktober 2017

Studieninhalte und Anforderungen

Die Regelstudienzeit für das Ökotrophologie-Studium beträgt in der Regel 6 Semester. Das Studium besteht aus 3 Phasen: 

  • Grundstudium
  • Hauptstudium
  • Praxissemester

Im Grundstudium werden wichtige Grundkenntnisse aus naturwissenschaftlichen, ökonomischen und soziologischen Bereichen vermittelt.

Nach dem Grundstudium folgt das Hauptstudium mit der entsprechenden Spezialisierung. Die Schwerpunkte können in Ernährungsökonomie, Haushaltswissenschaften oder Technologie gesetzt werden.

Im Rahmen des Praxissemesters haben Studenten die Möglichkeit, das erlernte Wissen in Betrieben, Schulen oder Praxen anzuwenden. Die anschließend angefertigte Bachelorarbeit gilt als Abschluss des Studiums. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Bachelor of Science (B.Sc.) erhalten.

Das Master-Studium beträgt 3 oder 4 Semester. Der Master bietet Studenten die Möglichkeit, die bereits erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Nach erfolgreicher Beendigung der Masterarbeit erhalten Studenten den akademischen Grad des Master of Science (M.Sc.). Im Anschluss daran kann auch promoviert werden.

Kosten und Förderung

Die Semestergebühren für Universitäten und Hochschulen variieren zwischen 76€ und 341€.

Zur Unterstützung bei der Finanzierung kann die Förderungsmöglichkeit BAföG in Anspruch genommen werden. Weitere Möglichkeiten sind die Aufnahme eines Studien- oder Bildungskredits.

Quelle: https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/rund-ums-studium/finanzierung/#c16658
Stand: Oktober 2017

Universitäten und Hochschulen

Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete von Ökotrophologen sind vielfältig, wobei die meisten Absolventen in die Lebensmittelwirtschaft gehen. Im Folgenden werden typische Arbeitsfelder von Ökotrophologen in der Lebensmittelwirtschaft näher erläutert.

Im Qualitätsmanagement eines Unternehmens der Lebensmittelindustrie geht es vor allem darum, Qualitätsmanagementsysteme zu konzipieren, umzusetzen und zu kontrollieren sowie die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Hier sind lebensmittelrechtliche Kenntnisse von Vorteil.

Produktentwicklern obliegt die analytische und sensorische Produktbewertung sowie Produkt- und Rezeptentwicklung. In diesem Bereich werden Kenntnisse im Lebensmittelrecht und im Qualitätsmanagement verlangt.

Im Marketing und Vertrieb reicht die Aufgabenpalette von der Marktforschung über die Produkt-, Kommunikations-, Preis- und Distributionspolitik bis hin zu Außendienst, Erfolgskontrolle und Kundenbetreuung. Hier werden zusätzlich betriebswirtschaftliche Fähigkeiten vorausgesetzt.

Fachjournalismus sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in PR- und Werbeagenturen, Fachverlagen und PR-Abteilungen gelten ebenfalls als klassische Tätigkeiten von Ökotrophologen.

Neben der Lebensmittelwirtschaft gibt es noch weitere Branchen, in denen eine Tätigkeit in Frage kommt. Diese werden nachfolgend dargestellt.

Branchen:

  • Pflege- und Gesundheitswesen
  • Verbraucherschutz und Information
  • Gesundheits- und Ernährungsberatung
  • Erwachsenenbildung 
  • Wissenschaftliche Verlage
  • Hotel- und Gastronomiebetriebe

Quellen:
VDOE.de
Ernährungsberater.net
Stand: November 2017

Gehalt

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt der Ökotrophologen beträgt 2.800€ brutto/Monat. Für das Gehalt sind der Standort, die Unternehmensgröße und das Tätigkeitsfeld entscheidend.

Quelle: http://www.foodjobs.de/Einstiegsgehalt-in-der-Lebensmittelbranche

Mit einer Weiterbildung, beispielsweise durch den Masterabschluss, ist es möglich, das Gehalt zu erhöhen. Das durchschnittliche Brutto-Monatsgehalt liegt mit einem Bachelor of Science bei 2.500€, wobei das durchschnittliche Gehalt mit einem Master of Science 3.000€ brutto pro Monat beträgt.

Quelle: http://www.ernaehrungsberater.net/oekotrophologie#arbeitgeber
Stand: Oktober 2017

 

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