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Karriereweg Süßwarenbranche

Süßwarentechnologe/in bzw. Fachkraft für Süßwarentechnik

Die Zentralfachschule der Deutschen Süßwarenwirtschaft (ZDS) in Solingen bietet eine duale Ausbildung zum Süßwarentechnologen/in an. Die Ausbildung erfolgt in einem passenden Betrieb in folgenden Bereichen:

  • Schokoladenwaren und Konfekt
  • Bonbons und Zuckerwaren
  • Feine Backwaren
  • Knabberartikel
  • Speiseeis

Die Vorgängerausbildung „Fachkraft für Süßwarentechnik“ wurde ab 01.August 2014 eingestellt und mit einer modernisierten Ausbildungsverordnung durch den Süßwarentechnologen/in ersetzt.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung zur Zulassung für die Ausbildung zum Süßwarentechnologe/in ist ein Hauptschulabschluss.

Ausbildungsanfänger/innen Süßwaren

Lerninhalte

Süßwarentechnologen stellen Süßwaren unter Berücksichtigung lebensmitteltechnischer Vorschriften her. Sie erlernen, produktspezifische Rezepturen zu kreieren und die zugehörige Technik anzuwenden. Die Entwicklung neuer Produkte, sowie das Arbeiten mit Produktionsanlagen beherrscht ein Süßwarentechnologe genauso wie die Anwendung von Qualitätssicherungssystemen und das Anwenden von produktspezifischen Verpackungstechnologien.

Ebenfalls werden Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes vermittelt, sowie je nach Ausrichtung des Betriebes:

  • Herstellen von Konfekt
  • Herstellen von Schokolade
  • Herstellen von Zuckerwaren
  • Herstellen von Dauerbackwaren und Knabberartikeln

Dauer

Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer praktischen und einer theoretischen Abschlussprüfung. In der Mitte der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Eine Verkürzung ist möglich.

Gehalt

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt zwischen 1.900 Euro und 2.000 Euro brutto. (Quelle: ausbildung.de, November 2015)

Gehaltsvergleich Süßwarenbranche

Weiterbildung „Vom Angelernten zum Facharbeiter“ (AF-Lehrgang)

Die Süßwaren-Akademie der ZDS bietet für Mitarbeiter, die 4,5 Jahre oder länger im Lebensmittel- oder Süßwarenbereich eines Unternehmens arbeiten, aber keine Ausbildung in diesem Bereich erworben haben, eine Weiterbildung an. Es werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die helfen sollen, die Facharbeiterprüfung zu bestehen.

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Technische/r Fachwirt/in

Zugangsvoraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R. ein Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und eine einjährige Berufspraxis.

Lerninhalte und Anforderungen

Die zu prüfenden Lerninhalte sind aufgeteilt auf wirtschaftsbezogenen Fächer, wie BWL, VWL, Rechnungswesen, Recht und Steuern und Unternehmensführung und technische Fächer mit naturwissenschaftlichen/technischen Grundlagen, technischer Kommunikation und Werkstofftechnologie und Fertigungs- sowie Betriebstechnik. Hinzu kommen handlungsspezifische Qualifikationen, wie Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik, Produktionsplanung, steuerung und kontrolle, Qualitäts-, und Umweltmanagement sowie Arbeitsschutz. Führung und Zusammenarbeit.

Es folgt außerdem eine mündliche Prüfung mit einem situationsbezogenen Fachgespräch und einer Präsentation.

Dauer, Kosten und Förderung

Die Dauer und Kosten der Weiterbildung variieren je nach Bildungsanbietern.

Institutionen

(Stand: November 2015)
 

Einsatzgebiete

Technische Fachwirte organisieren Arbeits- und Betriebsabläufe im Unternehmen, koordinieren Qualität und Arbeitsschritte und erstellen selbstständig Angebote und Kostenvoranschläge. Sie planen Arbeiten und nehmen Aufträge entgegen.
Sie leiten ihre Mitarbeiter und wirken bei Disposition und Einkauf von Material und Maschinen mit.
Dabei behalten sie immer die neuesten technologischen Entwicklungen im Auge. Sie errechnen betriebliche Kennzahlen, erstellen Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge bzw. ausgänge. Außerdem sind sie in der Kundenberatung, in der Werbung und im Vertrieb tätig.

Gehalt

Im Durchschnitt verdienen Technische Fachwirte 3.100 € (brutto) im Monat. Wenn Unternehmen nach Tarif bezahlen, beträgt der Verdienst zwischen 2.900 Euro und 3.200 Euro. Mehrere Faktoren beeinflussen die genaue Höhe des Einkommens so wirken sich Branche und Unternehmensgröße ebenso darauf aus wie Berufserfahrung und Geschlecht.
(www.industriemeister.info, Oktober 2015) 

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Industriemeister/in der Fachrichtung Süßwaren

Zugangsvoraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung ist in der Regel ein Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und 2 Jahre Berufspraxis nach der Ausbildung. Die Weiterbildung ist auch nach 6 Jahren ununterbrochene Tätigkeit möglich.

Lerninhalte und Anforderungen

Geprüft werden sowohl Grundlagen für kostenbewusstes, rechtsbewusstes Handeln, Grundlagen für die Zusammenarbeit im Betrieb als auch mathematisch/naturwissenschaftliche Grundlagen, technische Kommunikation und Information, Technologie der Rohstoffe und Ernährungslehre. Betriebstechnik, Arbeitssicherheit und Umweltschutz sind ebenso Bestandteil wie Fertigungstechnik, Hygiene und Lebensmittelrecht. Es wird ein Nachweis von berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikationen durch eine Prüfung gemäß der Ausbilder-Eignungsverordnung verlangt.

Dauer, Kosten und Förderung

Die Dauer und Kosten der Weiterbildung variieren je nach Bildungsanbietern.

Institutionen

Einsatzgebiete

Industriemeister/innen der Fachrichtung Süßwaren sind für die Planung und Koordination von Arbeitsabläufen zuständig. Fertigungsprozesse werden überwacht und optimiert. Fachkräfte werden von Industriemeister/innen angelernt und ggf. ausgebildet.
Produktrezepturen und Proben werden von ihnen entwickelt, verbessert und analysiert. Industriemeister/innen sorgen für regelmäßige Reinigung und Wartung der Produktionsanlagen und sind für die Lebensmittelhygiene zuständig. Marktbeobachtungen gehören ebenso zu ihren Aufgabengebieten wie Verhandlungen mit Lieferanten.
Darüber hinaus entscheiden sie über die Personalauswahl und kontrollieren Arbeitsleistung und Kostenentwicklung in ihrem Verantwortungsbereich.

Perspektiven

Industriemeister/innen der Fachrichtung Süßwaren finden Arbeit in Betrieben der Süßwarenherstellung, industriellen Konditoreien oder bei Herstellern von Speiseeis oder Konfitüren.

Gehalt

Das Gehalt eines Industriemeister liegt meist zwischen 2.900 Euro und 4.200 Euro, das Durchschnittsgehalt liegt bei 3.100 Euro. Es ist auch abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Tarifverträgen, Unternehmensgröße, Region, Berufserfahrung usw.

http://www.industriemeister.info/industriemeister-gehalt.php

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Studium: Lebensmitteltechnologie Back- und Süßwaren

Der Studiengang Lebensmitteltechnologie mit Studienrichtung „Back- und Süßwaren“ gilt als sehr gute Qualifikation im branchenbezogenen Einsatz der Lebensmittelproduktion, Qualitätssicherung, Produktentwicklung, Vertrieb und Organisation als auch in der Zuliefer- und Maschinenbauindustrie sowie in Beratungsunternehmen.

Ab dem 01. August 2016 wird außerdem ein duales Studium angeboten. Der Studiengang dauert 4,5 Jahre und schließt mit dem "Bachelor of Science Lebensmitteltechnologie (Back- und Süßwaren)" ab.

Institute

Zugangsvoraussetzungen

Eine Fachhochschulreife oder eine vergleichbare Qualifikation wird vorausgesetzt. Dazu muss ein 8-wöchiges Praktikum vor Beginn des Studiums abgeschlossen werden. Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat außerdem einen Orts-NC.

Es ist möglich, Berufs- oder Fachoberschulausbildungen im Lebensmittelbereich anzurechnen.

Aufbau und Inhalte des Studiums

Im Bachelor-Studium mit Schwerpunkt „Back- und Süßwarentechnologie“ werden Kenntnisse über die Herstellung und Qualitätssicherung von Brot und Kleingebäck, feinen Backwaren, Zuckerwaren, Schokolade, Snack Food und Speiseeis vermittelt. Die anwendungsbezogene Ausbildung findet unter Einbeziehung von Lehrbeauftragten des Max-Rubner-Instituts am Standort Detmold statt.

Ziel des Masterstudienganges „Life Science Technologies“ ist die Ausbildung von Studierenden zu Führungskräften im Bereich der Life-Science-Wirtschaft. Für diese Unternehmen ist oft eine hohe ethische Verantwortung, sowie ein hoher rechtlicher, hygienischer und toxikologischer Produktionsstandard typisch.
Das Masterstudium ist in drei Bereiche geteilt. Es besteht aus natur- und ingenieurwissenschaftlicher Theorie, wissenschaftliches und betriebliches Management sowie fachspezifisches wissenschaftliches Arbeiten.

Dauer

Das Studium zum Bachelor of Science kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester (drei Jahre). Der Bewerbungszeitraum ist vom 15. April bis zum 15.Juli jeden Jahres.

Das Studium zum Master of Science kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester (zwei Jahre).

Gehalt

Die Süßwarenbranche zahlt insgesamt ein besseres Einstiegsgehalt (durchschnittlich Jahres-Bruttogehalt: 36.000 Euro), wobei das Einstiegsgehalt von mehreren Faktoren abhängt. Aussagefähige Informationen darüber geben die Ergebnisse der jährlichen Online-Umfrage von foodjobs.de wieder: Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche

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