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Rekordjahr für deutsche Lebensmittelhersteller: BVE legt Bilanz 2017 der Ernährungsindustrie vor

08.06.2018, Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie.

Mit 179,6 Milliarden Euro Umsatz und einem Zuwachs von 4,8 Prozent konnte die deutsche Ernährungsindustrie 2017 ein Rekordergebnis erzielen. „Die Ernährungsindustrie ist die viertgrößte Industrie in Deutschland und der größte Lebensmittelproduzent in Europa. Jedes siebte deutsche Industrieunternehmen ist ein Lebensmittelhersteller. Die Branche ist zu 90 Prozent geprägt von kleinen und mittelständischen Unternehmen – also Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten – überwiegend im ländlichen Raum. Dem Mythos, dass nur wenige Unternehmen das produzieren, was bei den deutschen Verbrauchern auf den Tisch kommt, kann also ruhigen Gewissens widersprochen werden, “ erläuterte Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) die Bilanz der Branche im Rahmen der BVE-Jahrespressekonferenz am 28. Mai 2018.

Auf der Nachfrageseite konnte die Ernährungsindustrie 2017 sowohl im In- wie im Ausland gleichermaßen Zuwächse erzielen. Am kräftigsten legte das Auslandsgeschäft zu, die Lebensmittelexporte stiegen um 6,3 Prozent auf 60,1 Milliarden Euro. Dabei belebten sich sowohl die Exporte inner- wie außerhalb des Binnenmarktes. Nach der EU sind China, die USA und die Schweiz die wichtigsten Exportmärkte für verarbeitete Lebensmittel. Die Exportquote der Ernährungsindustrie stieg im Vorjahresvergleich noch einmal um 0,5 Prozentpunkte auf 33,5 Prozent an. Der Hauptabsatzkanal bleibt jedoch das Inland, hier stiegen die Umsätze um 4,1 Prozent auf 119,4 Milliarden Euro. In den vergangenen Jahren wurde in der Branche konstant Beschäftigung aufgebaut, allein 2017 stieg die Zahl der Beschäftigten um über 15.000 Stellen. Die insgesamt 6.044 Betriebe beschäftigten somit 595.506 Arbeitnehmer.

Eine zentrales Anliegen der BVE ist es, einen fairen Wettbewerb am deutschen Lebensmittelmarkt zu sichern. Dazu gehören nicht nur ein faires Miteinander in den Geschäftsbeziehungen, sondern auch die Sicherung des Wettbewerbs und damit der Ausschluss jeglicher politisch motivierter Konsumlenkung. Der Verbraucher bestimmt das Lebensmittelangebot. 82 Millionen qualitäts- und preisbewusste Konsumenten entscheiden täglich an der Ladentheke über den Erfolg von Produkten und Herstellern. Dazu Christoph Minhoff: „Nur die Lebensmittelhersteller selbst können entscheiden, welche Innovationen Sie an den Markt bringen, denn sie tragen das unternehmerische Risiko! Der Verbraucher hat die Wahl, aus der Vielzahl der angebotenen Produkte diejenigen auszusuchen, die seinen Bedürfnissen entgegenkommen. Er kann sich eigenverantwortlich informieren und dann entscheiden. Das ermöglicht dem Konsumenten z.B. zwischen zuckergesüßten, kalorienarmen oder zuckerfreien Produkten zu wählen.“

Den aktuellen BVE-Jahresbericht 2017-2018 können Sie hier zum Download erhalten.

Die aktuellen Zahlen finden Sie in unsere Statistikbroschüre kompakt zusammengestellt

Über die Ernährungsindustrie

Die Ernährungsindustrie ist mit rund 580.030 Beschäftigten in 5.940 Betrieben der drittgrößte Industriezweig Deutschlands, zuverlässig versorgt sie 81 Millionen Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Mit einer Exportquote von 33 Prozent schätzen zudem Kunden weltweit die Qualität deutscher Produkte.

Über die BVE

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) ist der wirtschaftspolitische Spitzenverband der deutschen Ernährungsindustrie. Seit mehr als 60 Jahren vertretet sie erfolgreich die branchenübergreifenden Interessen gegenüber Politik, Verwaltung, Medien, Öffentlichkeit und Marktpartnern.

Ihre Aufgabe besteht darin, Rahmenbedingungen für verantwortliches und zukunftsorientiertes, unternehmerisches Handeln zu erreichen, um die Chancen der Ernährungsindustrie am Standort Deutschland zu sichern.

Weitere Informationen über die BVE


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