Laut ANG sind derzeit noch über 2000 Ausbildungsplätze in der Lebensmittelbranche offen

04.10.2019, ANG

Anlässlich der Bilanz des Ausbildungsjahres 2018/2019 durch die Bundesagentur der Arbeit, stellt Stefanie Sabet, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss, fest: „Die verhaltene Nachfrage am Bewerbermarkt hat sich besonders in den ernährungstypischen Berufsgruppen fortgesetzt.“ Für die Berufe in der Lebens- und Genussmittel- sowie Getränkeherstellung ist die Zahl der Bewerber und Bewerberinnen im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen. Der Rückgang liegt damit deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt.

Durch den Mangel an Bewerbern ging auch die Zahl der angebotenen Berufsausbildungsstellen auf rund 12.000 Stellen leicht zurück. Insgesamt ist die Zahl der noch unbesetzten Ausbildungsplätze gesunken. Dennoch stehen aktuell über 2.000 ernährungstypische Berufsausbildungsstellen zur Verfügung. „Wer sich für einen ernährungstypischen Beruf interessiert und noch keinen passenden Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte das gute Angebot und die Phase der Nachvermittlung jetzt nutzen“, so Sabet.

Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in über 6.100 vorwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben rund 610.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.


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