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Karriereweg Brot- und Backwarenbranche

Bäcker/-in, Bäckergeselle/-in

Zugangsvoraussetzungen

Ausbildungsanfänger Bäcker Brot- und Backwaren

 

In der Vergangenheit hatten in etwa zwei Drittel der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Viertel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt. (Quelle: https://www.bibb.de/dazubi)

Lerninhalte

Mehl- und Teigsorten, Backfette, Gewürze, Cremes und Nüsse – alles, was man für den Kuchen, das Brot oder die Brötchen benötigt, lernt man erst einmal kennen. Wie wird was verarbeitet, wie gelagert und womit kombiniert? In Chemie lernen die Auszubildenden außerdem verschiedene Gärungsprozesse kennen, zum Beispiel die Gärung von Sauerteig durch Milchsäurebakterien und Hefen. Lebensmittelhygiene spielt übrigens auch eine wichtige Rolle für den Beruf des Bäckers. In Mathe wird ihnen beigebracht mit Gewichtseinheiten umzugehen, Rezepte umzurechnen und Mischungsverhältnisse zu bestimmen. Weiterhin werden die Lehrlinge im Betrieb mit den Geräten, Maschinen und Rezepten vertraut gemacht.

Dauer

Bäcker/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Verkürzung ist möglich.

Einsatzgebiete / Weiterbildungen

Ob es nun der kleine Bäcker in der Nachbarschaft ist oder die industrielle Großbäckerei – Bäcker werden überall gebraucht. Auch in Hotels und Restaurant oder bei Catering-Unternehmen werden sie häufig eingestellt.

Wer sich weiter entwickeln möchte, dem stehen einige Weiterbildungen offen:

  • Konditorei
  • Patisserie
  • Lebensmittelhygiene
  • Lebensmittelrecht
  • Betriebswirtschaft

Infos bietet die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim: http://www.akademie-weinheim.de/

Gehalt

Gehaltsvergleich Bäcker Brot- und Backwarenbranche


Das Einstiegsgehalt hängt von der Art der Beschäftigung und dem Betrieb ab, üblicherweise liegt es aber zwischen 1700 und 2100 Euro brutto. Zudem kommt es darauf an, in welchem Bundesland man lebt und arbeitet. Im Osten Deutschlands wird immer noch weniger gezahlt als im Westen. (Quelle: http://www.ausbildung.de/berufe/baecker/gehalt/)

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Techniker/-in Lebensmitteltechnik - Bäckereitechnik

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme in einer Fachschule ist in der Regel der Abschluss in einem einschlägig anerkannten Ausbildungsberuf sowie (üblicherweise einjährige) Berufspraxis. Schulische Mindestvoraussetzung ist je nach Bundesland ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss.

Institutionen

Dauer, Kosten und Förderung

Staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Bäckereitechnik ist eine landesrechtlich geregelte berufliche Weiterbildung an Fachschulen , die in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 4 Jahre dauert.

Die Kosten für Anwärter an staatlichen Fachschulen sind frei. An Privaten Fachschulen gibt es meist eine Lehrgangsgebühr, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Es ist möglich, ein Meister-BaföG zu beantragen - siehe http://www.meister-bafoeg.info/ - oder über die Agentur für Arbeit, den Berufsförderungsdienst für Bundeswehrangehörige, die deutsche Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaften eine Finanzierung zu beantragen.

Einsatzgebiete / Weiterbildung

Staatlich geprüfte Techniker/innen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Bäckereitechnik wirken mit bei der Planung, Überwachung und Optimierung von Produktionsabläufen bei der Herstellung und Verarbeitung von Back- oder Süßwaren.

Die Beschäftigung erfolgt:

  • in Betrieben der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, z.B. in Großbäckereien, bei Herstellern von Dauerbackwaren wie Keksen oder in Schokoladenfabriken
  • in Unternehmen, die Maschinen für das Ernährungsgewerbe herstellen

Gehalt

Gehaltstechnisch ist der Lebensmitteltechniker der Fachkraft für Lebensmitteltechnik übergeordnet und dem Lebensmitteltechnologen untergeordnet. Das Einstiegsgehalt (Jahres-Brutto) für Lebensmitteltechniker liegt zwischen 30.000 € und 38.000 €.

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Bäckermeister/-in

Zugangsvoraussetzungen

Um die Meisterprüfung abzulegen, musst die Ausbildung zum/zur Bäckergesellen/-in abgeschlossen sein. Vorausgesetzt werden außerdem oft mehrere Jahre Berufserfahrung.
Beim Umgang mit Lebensmitteln benötigt man auch hier eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Lerninhalte und Anforderungen

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern oder Fachschulen statt.

  • bei Voll- oder Teilzeitlehrgängen: Schulungsräume
  • bei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasen

Für die Zulassung zur Prüfung ist die Teilnahme an einem Lehrgang nicht verpflichtend.
Für die optimale Vorbereitung kann ein Meistervorbereitungskurs absolviert werden. Er wird z.B. von den Fachschulen des Verbundes Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) oder von den Handwerkskammern angeboten.
Weitere Informationen hierzu liefert der ADB-Verbund: http://www.akademie-baeckerhandwerk.de/  bzw. die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Weinheim: http://www.akademie-weinheim.de/

Dauer, Kosten und Förderung

Die Dauer der Weiterbildung ist je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit/Fernunterricht) unterschiedlich. Teilweise bereiten Lehrgänge auch separat auf einzelne Teile der Meisterprüfung vor.

Institutionen

Es gibt diverse staatlich anerkannte Anbieter. Informationen dazu geben die Handwerkskammern der Bundesländer. https://www.meisterschulen.de/meisterschulen-meisterkurse/baeckermeister-in

Perspektiven

Bäckermeister/innen finden Beschäftigung

  • im Bäckerhandwerk und in der Nahrungsmittelindustrie, z.B. in Großbäckereien
  • in Spezial- und Diät-Bäckereien
  • in der Gastronomie und im Catering

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach „Lebensmitteltechnologie“ erwerben. Eine andere Möglichkeit ist der Schritt in die Selbstständigkeit.

Gehalt

Das monatliche Durchschnittsgehalt (brutto) des Bäckermeisters liegt zwischen 1.316 Euro und 2.774 Euro, je nach Bundesland. (Quelle: www.gehaltsvergleich.com/)

Wie in jedem Beruf steigt auch als Bäcker das Gehalt, je mehr Berufserfahrung man sammelt. Durch das Nutzen von Weiterbildungsmöglichkeiten kann man das Konto noch zusätzlich aufbessern. Nimmt man durch Zusatzqualifikationen in seinem Betrieb eine leitende Position ein, wirkt sich das auf die Aufgaben wie auf den Verdienst gleichermaßen aus.

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