Lebensmitteltechnologie

Lebensmittel sollen immer haltbarer, sicherer und qualitativ hochwertiger werden. Um sich auf dem Markt behaupten zu können, sind innovative Lebensmittel gefragt, die die Erwartungen des Verbrauchers erfüllen. Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Menschen mit individuellen Ernährungsbedürfnissen stetig zu. Die Lebensmitteltechnologie ist daher von großer Bedeutung für unser alltägliches Leben.

Das Studium beschäftigt sich mit den biologischen und chemischen Prozessen während der Verarbeitung von Lebensmitteln. Hierzu wird ein umfangreiches Grundwissen aus naturwissenschaftlichen, lebensmittelspezifischen, technischen, ökologischen sowie betriebswirtschaftlichen Kenntnissen vermittelt. Wer sich darüber hinaus für Ingenieurwissenschaften interessiert, kann sein Portfolio beispielsweise um die Themenbereiche Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Prozessautomation und Biotechnologie erweitern.

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN

Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder gegebenenfalls die fachgebundene Hochschulreife. Diese kann durch einen erfolgreichen Meister- oder anderen qualifizierten Berufsbildungsabschluss erlangt werden. An Fachhochschulen und Berufsakademien wird mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z. B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkannter Abschluss verlangt.

(Quelle: www.berufenet.arbeitsagentur.de, Stand April 2017)

WEGE OHNE ABITUR UND FACHHOCHSCHULREIFE

Wer ohne allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife studieren möchte, muss viel Eigeninitiative aufbringen, um sich durch das verworrene Netz der länderspezifischen Besonderheiten hindurch zu kämpfen. Wie offen der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte in den einzelnen Bundesländern ist, der in den meisten Fällen zusätzlich noch durch spezielle Verordnungen ergänzt wird, regeln die jeweiligen Hochschulgesetze. Die Regelungen der einzelnen Bundesländer weisen z. T. erhebliche Unterschiede bei der Art der Zulassungsverfahren und der Zulassungsvoraussetzungen auf.

(Quelle: www.studieren-ohne-abitur.de, Stand April 2017)

STUDIENINHALTE UND ANFORDERUNGEN

Während des Studiums der Lebensmitteltechnologie wird ein breites Wissen insbesondere der Natur- und Ingenieurswissenschaften vermittelt. Die Basis bildet das Grundlagenwissen der einzelnen Fächer. Daraufhin findet eine Spezialisierung nach eigener Wahl statt.

Grundlegende Fächer sind zum Beispiel:

  • Chemie
  • Mathematik
  • Technik
  • Mikrobiologie
  • Lebensmittelverfahrenstechnik
  • Informatik
  • Lebensmitteltechnik
  • Verpackungs- und Konservierungstechnik
  • Materialwissenschaften

Die Schwerpunkte im Lebensmittelstudium können z. B. Getränketechnologie oder Back- und Süßwarentechnik sein. Wirtschaftswissenschaftliche Seminare ergänzen das Angebot. Fächer wie BWL, Recht und Logistik qualifizieren für eine Position im Management. Der Wirtschaftsanteil im Studium variiert dabei je nach Studienort. Durch Rhetorikkurse wird das sichere und überzeugende Präsentieren trainiert.

Manche Studienorte bieten zusätzlich Soft-Skills-Seminare an. Dort wird Teamarbeit und teilweise der Umgang mit Mitarbeitern erprobt. Somit werden Studenten optimal für die Arbeitswelt gerüstet.

(Quelle: www.studycheck.de, Stand: April 2017)

DAUER, KOSTEN UND FÖRDERUNG

Studium an Universitäten

Regelstudienzeit:
Bachelor: 6 Semester
Master: 4 Semester

Praktische Tätigkeit:
3 bis 6 Monate fachbezogene Tätigkeit, Auslandspraktika werden gefördert, teilweise vor Studienbeginn.


Studium an Hochschulen

Regelstudienzeit:

Bachelor: 6 bis 7 Semester
Master: 4 Semester

Praktische Tätigkeit:
Viele Hochschulen setzen ein Vorpraktikum vor Studienbeginn voraus (weitere Informationen finden sich auf den Webseiten der Hochschulen).

Die Semestergebühren für Universitäten und Hochschulen variieren je nach Bundesland zwischen 40 Euro und 350 Euro. Zur Unterstützung bei der Finanzierung kann die Förderungsmöglichkeit BAföG in Anspruch genommen werden. Eine weitere Möglichkeit, ist die Aufnahme eines Studienkredits.

(Quelle: https://lebensmittelstudium.uni-hohenheim.de/, Stand: April 2017)

UNIVERSITÄTEN:

Hochschulen:

Beuth Hochschule für Technik Berlin