Ökotrophologie / Ernährungswissenschaften

 

Allgemeines zu Ökotrophologie und zum Studiengang

Der Begriff Ökotrophologie bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit ökonomischen, technischen, kulturellen, sozialen und physiologischen Aspekten der Ernährung und Versorgung von Menschen in Haushalten und öffentlichen sowie erwerbswirtschaftlichen Dienstleistungseinrichtungen befasst. Im Ökotrophologie-Studium werden hauptsächlich ökonomische, soziologische, medizinische als auch naturwissenschaftliche Themen behandelt. So facettenreich wie das Studium ist, so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten nach dem Abschluss. Größtenteils sind Ernährungswissenschaftler:innen in der Lebensmittelwirtschaft tätig.

 

 


 

Zugangsvoraussetzungen

Für den Bachelorstudiengang Ökotrophologie wird an Fachhochschulen die Fachhochschulreife und an Universitäten die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt. Zum Teil wählen die Hochschulen ihre Kandidat:innen auch nach eigenen Zugangsvoraussetzungen wie Wartezeit, Pflichtpraktikum, Schulnoten oder einer Hochschulzugangsprüfung aus. Vorwiegend sind Praktika vorgeschrieben.

Die meisten Masterstudiengänge sind zulassungsbeschränkt. Die Voraussetzung hierfür ist ein Bachelor-Abschluss, Diplom oder Magister. Neben dem Bachelor-Abschluss in Ernährungswissenschaften und Ökotrophologie werden zum Teil auch verwandte Studiengänge zugelassen. An diversen Hochschulen gelten bestimmte Abschlussnoten ebenfalls als Voraussetzung für das Studium.

Wege ohne Abitur und Fachhochschulreife

 


 

Studieninhalte und Anforderungen

Die Regelstudienzeit für das Ökotrophologie-Studium beträgt in der Regel 6 Semester. Das Studium besteht aus 3 Phasen: 

  • Grundstudium
  • Hauptstudium
  • Praxissemester

Im Grundstudium werden wichtige Grundkenntnisse aus naturwissenschaftlichen, ökonomischen und soziologischen Bereichen vermittelt. Nach dem Grundstudium folgt das Hauptstudium mit der entsprechenden Spezialisierung. Die Schwerpunkte können in Ernährungsökonomie, Haushaltswissenschaften oder Technologie gesetzt werden. Im Rahmen des Praxissemesters haben Studierende die Möglichkeit, das erlernte Wissen in Betrieben, Schulen oder Praxen anzuwenden. Die anschließend angefertigte Bachelorarbeit gilt als Abschluss des Studiums. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Bachelor of Science (B.Sc.) verliehen.

Das Master-Studium beträgt 3 oder 4 Semester. Der Master bietet Studierenden die Möglichkeit, die bereits erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Nach erfolgreicher Beendigung der Masterarbeit erhalten Studierende den akademischen Grad des Master of Science (M.Sc.). Im Anschluss daran kann auch promoviert werden.

Kosten und Förderung

 


 

Universitäten und Hochschulen