ANG-Arbeitspanel 2026

Berlin, 09. Juli 2026, ANG.
Beschäftigung in der Ernährungs- und Genussmittelindustrie stabilisiert sich – Fachkräftemangel in technischen Berufen wächst
Beschäftigte
Engpass bei technischen Fachkräften und Auszubildenden
Ein zentrales Thema der Branche bleibt der Fachkräftemangel, der weiterhin vor allem die Besetzung technischer Schlüsselpositionen erschwert. Besonders gefragt sind derzeit: • Elektroniker:innen (23 Prozent) • Maschinen- und Anlagenführer:innen (12 Prozent) • Mechatroniker:innen (11 Prozent)
Erfreuliche Nachrichten gibt es bei der generellen Ausbildungssituation: Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen sank im Berichtszeitraum um knapp vier Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Allerdings verschiebt sich die Herausforderung deutlich in den technischen Bereich. Der Mangel an Auszubildenden in technischen Berufen hat sich weiter verstärkt und liegt nun bei 52 Prozent (plus vier Prozentpunkte). In ernährungstypischen (38 Prozent) und kaufmännischen Berufen (10 Prozent) ging der Anteil unbesetzter Stellen hingegen leicht zurück. "Die Ernährungsindustrie investiert auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in ihre Beschäftigten und in die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Dass mehr junge Menschen eine Ausbildung in unserer Branche beginnen und gleichzeitig weniger Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, ist ein ermutigendes Signal. Damit die Unternehmen diesen Weg fortsetzen können, brauchen sie aber wirtschaftliche Perspektiven und verlässliche Rahmenbedingungen. Nur wettbewerbsfähige Unternehmen können dauerhaft Arbeitsplätze sichern und Fachkräfte ausbilden", betont Kim Cheng, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss.
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Über das ANG-Arbeitspanel
Am ANG-Arbeitspanel 2026 nahmen 166 Unternehmen der Mitgliedsverbände teil. Diese repräsentieren insgesamt rund 60 Prozent der tarifgebundenen Beschäftigten der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.
Die Ernährungs- und Genussmittelindustrie beschäftigt in rund 6.000 vorwiegend kleinen und mittelständischen Betrieben knapp 674.000 Menschen. Anders als in allen anderen deutschen Industrien werden in der Branche jedes Jahr hunderte von Tarifverträgen in den einzelnen Regionen und Teilbranchen abgeschlossen und neu verhandelt. Es gibt keinen anderen Wirtschaftsbereich in Deutschland, der eine solch differenzierte Tarifpolitik betreibt. Die ANG verbindet als Dachverband die neun sozialpolitischen Landesverbände sowie vier Fachverbände der Ernährungs- und Genussmittelindustrie.
Publikationen zum Download Arbeitspanel der ANG
Kontakt für Presseanfragen:
Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. Hauptgeschäftsführerin Kim Cheng; Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin Tel.: 030 200 786 113; E-Mail: cheng@ang-online.com
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