Resonanz auf Video-Bewerbung noch verhalten

28.10.2019, foodjobs.de.

Das foodjobs.de-Team hat am vergangenen Dienstag, den 22.10.2019 auf dem Food Future Days an der Hochschule Osnabrück eine Blitz-Umfrage durchgeführt. 115 Studenten (überwiegend Lebensmitteltechnologen) und 18 Unternehmensvertreter der Food-Branche antworteten zum Thema Video-Bewerbung und digitalem Bewerbungsprozess.

 

Online-Bewerbung bei Kandidaten und Unternehmen bevorzugt

Auch wenn schon die Hälfte der User auf foodjobs.de über das Smartphone nach Jobs suchen, erfolgt die Bewerbung noch lange nicht über das mobile Endgerät (unter 1%). Die Online-Bewerbung wird hauptsächlich mit dem PC/Laptop (93%) verschickt. Über ein Drittel (41%) der Studenten in Osnabrück verschickt die Bewerbung noch per Post und knapp ein Viertel (24%) reicht die Bewerbung sogar persönlich ein. Fragt man die Personalverantwortlichen der ausstellenden Unternehmen aus der Lebensmittelwirtschaft, so sind sie sich zu 100% einig. Alle bevorzugen die Online-Bewerbung.
Hier ein Tipp an die Kandidaten: Versenden Sie Ihre Bewerbung im Zweifelsfall immer per E-Mail.

Gemischte Resonanz auf Video-Bewerbung per App

Die 115 Studenten, die geantwortet haben, sind noch verhalten, was die Bewerbung mithilfe einer Video-App angeht. 42% sind positiv gestimmt und würden sich in jedem Fall per Video-App bewerben. Dagegen lehnen 38% diese Variante komplett ab. Und 20% würden eine Video-App nur unter bestimmten Bedingungen nutzen, z. B. wenn die Video-Bewerbung Pflicht wäre, wenn die Handhabung leicht wäre oder wenn das Video zusätzlich zur schriftlichen Bewerbung bzw. zum persönlichen Gespräch genutzt würde.

Stellenanzeigen mit Video zum Teil schon im Gespräch

Auf die Frage, ob Unternehmen in ihren Stellenanzeigen ein Video einbinden würden, das die Position beschreibt, zeigte sich, dass sich die Unternehmen mit dem Thema beschäftigen. 3 Unternehmen (17%) bejahten die Frage und 12 Unternehmen (67%) würden ein Video im Stellenangebot anbieten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Stichworte waren hier Kosten, Aufwand, Qualität sowie die Position selbst. Lediglich 3 Unternehmen (17%) lehnten die Video-Einbindung in Stellenanzeigen ab.

Video-Interviews nur im Ausnahmefall

Über die Hälfte der Unternehmen (56%) nutzen überhaupt keine Video-Interviews.
Dagegen nutzen 44% der Personalverantwortlichen diese Möglichkeit nur zum Teil bzw. nur im Ausnahmefall, wenn ein Bewerber oder ein Gesprächsteilnehmer eine lange Anreise hätte. Unternehmen sehen das Video-Interview bisher nur als Überbrückung von räumlichen Distanzen nicht aber in Hinblick auf eine positive Candidate Journey. Denn folgende Vorteile könnte das Video-Interview mit sich bringen: Unternehmen bauen schneller eine persönliche Bindung zum Kandidaten auf und man nimmt dem Kandidaten die Nervosität vor dem ersten Bewerbungsgespräch.

Nichtsdestotrotz ist abschließend eines klarzustellen: Das persönliche Gespräch „face-to-face“ wird auch in Zukunft trotz zunehmender Digitalisierung im Bewerbungsprozess an oberster Stelle stehen.

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